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Der Waldkauz - Vogel des Jahres 2017

16.01.2017

Waldkauz

Manchen Menschen sind Waldkäuze unheimlich. Das einsame „Huuu-hu-huuu“ sorgt für Gänsehaut. Daher taucht der Ruf des Waldkauzes auch in Filmen auf, wenn es spannend wird. Doch die nächtlichen Jäger sind eigentlich ganz harmlos und es gibt vieles über sie zu erfahren.

Wussten Sie zum Beispiel, dass sich Waldkauzpärchen ein Leben lang treu sind? Die Partner trennen sich zwar nach der Brutzeit, ziehen dann aber im Spätherbst wieder zusammen. Während der Balz wartet das Männchen mit Hochzeitsgeschenken auf, um seiner Partnerin zu zeigen, dass er immer noch gut für sie sorgen kann.

Merkmale
Waldkäuze sind etwa 40 Zentimeter groß. Das Federkleid changiert zwischen Grau und Rotbraun. Ihre Flügelspannweite beträgt fast einen Meter. Spezielle Federn ermöglichen ihnen einen geräuschlosen Flug. Für die nächtlichen Jäger ist dies ein großer Vorteil bei der Jagd. Waldkäuze ernähren sich von kleinen Säugern und Vögeln aber auch von Würmern und Käfern.

Verbreitung

Waldkäuze sind in ganz Deutschland verbreitet. Ihr Ruf ertönt in vielen Bereichen Europas und sogar in China und Korea.

Lebensraum
Waldkäuze bevorzugen Laubwälder als Lebensraum, nutzen aber auch Misch- und Nadelwälder sowie Kulturlandschaften. In Städten bewohnen sie oft Parks und Friedhöfe. Wenn sie sich einmal ein Revier erobert haben, nutzen sie es ihr Leben lang. Wichtig ist, dass sich in dem Revier alte Bäume befinden mit ausreichend großen Höhlen, in denen sie brüten können.

Fortpflanzung
Waldkäuze leben streng monogam. Haben sich zwei Partner einmal gefunden, bleiben sie ein Leben lang zusammen. Die Brutzeit beginnt im März. Das Weibchen legt in der Regel zwischen zwei und vier Eiern. Die Sterberate der Jungen ist sehr hoch. Die Hälfte von ihnen überlebt das erste Jahr nicht. Nach etwa 35 Tagen verlassen die Jungtiere das Nest. Zu diesem Zeitpunkt können sie aber noch nicht fliegen. Sie bewegen sich hüpfend von Ast zu Ast, weswegen sie auch Ästlinge genannt werden, und werden von den Eltern noch bis etwa zum 100. Lebenstag gefüttert. Nach der Brutzeit trennen sich die Eltern. Sie teilen sich zwar noch das Revier, leben aber getrennt. Erst im Spätherbst nähern sie sich in der sogenannten Herbstbalz wieder an.

 

Unser Verein-Wir über uns

15.01.2017 - Hubert Stumm

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Unser Stiftungshof in Iserlohn-Kalthof

Der NABU Märkischer Kreis hat sich seit seiner Gründung 1974 kontinuierlich fortentwickelt. Damals noch als Bund für Vogelschutz für die gefiederten Freunde in unserer Landschaft schwerpunktmäßig arbeitend, kamen immer mehr Aufgaben auf uns zu, so dass die ganze Breite des Natur- u. Umweltschutzes im Verein sowohl theoretisch als auch praktisch ihren Niederschlag fanden. So war es nur konsequent, dass mit dem Gesamt-NABU in Deutschland auch unser Verein im Jahre 1992 den Namen Naturschutzbund Deutschland, Märkischer Kreisverband, annahm. Wir sind wegen ausschließlicher und unmittelbarer Förderung des Tier- und Naturschutzes als gemeinnützigen Zwecken dienend anerkannt.

Unsere Tätigkeiten bestehen im Schutz der wildlebenden Tiere sowie den Natur- u. Artenschutz vor Ort. Beim Artenschutz, speziell für die Vogelwelt als besonders auffällige und sensible Gruppe, sorgen wir für den Schutz der Brutbiotope. Darüber hinaus betreiben wir Artenschutz für die übrige Tierwelt (z.B. Amphibien, Reptilien, Fledermäuse, Libellen). Allgemein möchten wir einen Wandel im Bewusstsein der Bevölkerung und Entscheidungsträgern erreichen, der ein langfristiges, möglichst ungestörtes Zusammenleben von Mensch und Natur ermöglicht.

Wir betreiben also einen umfassenden Naturschutz im Märkischen Kreis. Hierzu gehören auch der Schutz und Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen für Mensch, Tier und Pflanze als Teile des Gesamtgefüges der Natur. Darüber hinaus befürworten wir alle Möglichkeiten des technischen Umweltschutzes, ohne sich jedoch mit dem Kurieren von Symptomen zufrieden zu geben. Unsere Schwerpunkte des Biotopschutzes sind u.a.: Erhaltung und Gestaltung von Feuchtgebieten (Moore, nasse Wiesen, Teiche); Erhaltung, Pflege und Neuschaffung von Hecken, Knicks, Feldgehölzen und Brachflächen; Erhaltung und Pflege von Altholzbeständen (Altholzinseln), Naturwaldzellen, Streuobstwiesen. Den Schutz dieser wertvollen Landschaftselemente erreichen wir durch

< Biotopmanagement in Schutzgebieten (Landschaftsplanung, Gestaltung, Pflegemaß-

nahmen, Mittelbeschaffung, Öffentlichkeitsarbeit);

< Ausweisungsanträge für neue Schutzgebiete;

< Erwerb und Pacht von schutzwürdigen Flächen;

< Zusammenarbeit mit Land- und Forstwirtschaft mit dem Ziel einer schonenden bzw.

einer naturnahen und standortgerechten Bewirtschaftung von land- und forstwirt-

schaftlichen Nutzflächen.

Unsere praktischen Arbeiten der NABU-Orts-u.-Jugendgruppen im Märkischen Kreis sind u.a. biologische u. chemische Gewässeruntersuchungen, Maßnahmen zum Schutz der Wasseramsel u. Eisvogel sowie Überprüfungen von Bachabschnitten. Eulenschutz, insbes. für Steinkauz u. Schleiereule, jährl. Bestandsaufnahme, Anbringen von Nisthilfen (kontrollieren, reinigen, betreuen) Nisthilfen für den Waldkauz, Mauerseglerschutzprojekt (über Jahre).

Pflege und Erhaltung von Kopfweiden. Pflege, Erhaltung u. Erneuerung von Streuobstwiesen, Pflanzen von Obstbäumen, in diesem Zusammenhang versuchen wir, Obstwiesenbesitzer zu überzeugen, dass Streuobstwiesen angelegt werden. In den letzten drei Jahren haben wir ca. 800 Obstbäume gepflanzt. Jährliche Schutzmaßnahmen für Amphibien (Frösche, Kröten, Molche) Heckenpflanzaktionen (in den vergangenen Jahren haben wir ca.400 m Hecken an geeigneten Stellen gepflanzt (Schlehe, Weißdorn, Haselstrauch, Heckenrose, Hartriegel, also heimische Pflanzen). Anlegen von Teichen, Tümpeln. Kleinere angelegte Biotope müssen gepflegt werden (Nisthilfen für Solitärbienen etc.). Fledermausschutz (hier sind an geeigneten Stellen Fledermauskästen aufgehängt). Unterschiedliche Arbeiten in unseren NABU-Schutzgebieten oder auf den 27 ha umfassenden, von uns, teilweise mit Landesmitteln gekauften Grundstücken.

Wanderfalkenschutz mit befreundeten anderen Naturschutzverbänden (der Wanderfalke war im MK ausgestorben, jetzt siedelt er sich wieder an durch gezielte Schutzmaßnahmen) INFO-Stände, Wanderausstellung. Darüber hinaus unternehmen einzelne Mitglieder Führungen u. Vorträge für Mitglieder und Nichtmitglieder.

So leisten unsere Mitglieder Jahr für Jahr mehrere 10.000 Stunden ehrenamtliche Arbeiten in ihrer Freizeit! Mitglieder von uns sind in folgenden Gruppen bzw. Organisationen tätig:

§ 29-Arbeit (jetzt § 58-60 BNaturschG), Naturschutzzentrum Märkischer Kreis (wir sind Gründungsmitglied), Förderverein Naturschutz Märkischer Kreis, Umweltbeirat Iserlohn, Lüdenscheid etc., Beirat der unteren Landschaftsbehörde, Planungsbeirat RP Arnsberg.

Unser Verein hat sich mitgliedsmäßig an folgenden Institutionen angeschlossen: Naturschutzzentrum Märkischer Kreis, Förderverein Naturschutz Märkischer Kreis, Arbeitsgemeinschaft der Naturschutzverbände im MK, Kreisheimatbund MK, Förderverein NRW-Stiftung.

Heute haben wir im gesamten Märkischen Kreis etwa1.800 Mitglieder, darunter viele Kinder- u. Jugendliche. Zur Unterstützung des Vorstandes haben wir in den Städten u. Gemeinden des Märkischen Kreises Vertrauensmänner und Vertrauensfrauen, die den Verein in den jeweiligen Städten schwerpunktmäßig vertreten. Diese Vereinsmitglieder bilden das Bindeglied in den Städten u. Gemeinden; mit ihren Aufgaben steuern sie die Naturschutz- u. Umwelttätigkeiten vor Ort. Die Kinder u. Jugendlichen (bis zum 27. Lebensjahr) sind in unseren Kinder- u. Jugendgruppen organisiert und werden von mehreren Frauen u. Männern des Vereins unter Leitung einer Jugendreferentin u. des verantwortlichen Kreisjugendwartes betreut. So bestehen in einigen Städten des Märkischen Kreises solche Kinder- u. Jugendgruppen. Die vornehmste Aufgabe des Vereins ist dabei, diese Kinder u. Jugendlichen an die Natur heranzuführen u. ihnen die Schönheiten ihrer Heimat bzw. vor Ort darzulegen. Aber auch Achtung u. Respekt vor der Kreatur, die Inhalte des breiten Spektrums von Tieren u. Pflanzen sowie den Schutz von Natur u. Landschaft spielend anzutragen, sind uns besonders wichtig.

Folgende Arbeitskreise, die sich speziell mit besonderen Arten schwerpunktmäßig befassen, haben wir gegründet: AK Amphibienschutz, AK Ornithologie u. Vogelschutz, AK Pilze, (in deren Reihen sind mittlerweile 3 Pilzsachverständige), AK Libellen u. Schmetterlinge, AK Bienen, Hummeln, Streuobstwiesen. Da wir aus der Tradition des Vogelschutzes hervorgegangen sind, freuen wir uns besonders über unsere Vogelschutzstelle in Lüdenscheid, die von einem Mitgliedsehepaar geleitet wird. Hier werden jährlich bis zu 100 verletzte u. kranke Vögel gepflegt. Aber auch Säugetiere sind hier schon gesund gepflegt worden, so u.a. Fledermäuse, Eichhörnchen, Steinmarder, Rehkitze, Haselmaus, Füchse, Igel, Feldhasen etc. Kosten hierfür fallen jährlich i. H. von 3-4.000 EURO an.

Zusammen mit dem Naturschutzzentrum des Märkischen Kreises, dem Förderverein des Märkischen Kreises u. der Wirtschaftsinitiative Nord des Märkischen Kreises haben wir Ende 2005 eine Stiftung mit dem Namen „Stiftung Märkisches Sauerland“ gegründet. Zu den Zielen der Stiftung gehört der Erhalt u. die Entwicklung einer artenreichen Kulturlandschaft, die praktische Durchführung von Pflege- u. Entwicklungsmaßnahmen mit Hilfe von Schafen, Rindern u. Pferden und nicht zuletzt auch das Erlebbarmachen von Natur und Umwelt (Umweltpädagogik). Ein Mittelpunkt dieser Tätigkeit ist unser Stiftungshof in Iserlohn-Kalthof. Hier wohnt auch unser Schäfer mit seinen über 600 Schafen, die für den Natur- u. Biotopschutz im Märkischen Kreis unterwegs sind.

Kontakt mit unseren Mitgliedern halten wir durch die jährliche Herausgabe unseres INFO-Magazins, das auch an Behörden, Firmen und andere Interessierte verteilt wird.

Wir sind sicher, dass unser Verein mit seinen Mitgliedern sehr viel für den notwendigen Natur u. den Umweltschutz im Märkischen Kreis leistet, aber auch für die hier wohnenden Menschen. Dies alles geht nur mit viel Geld; doch allein Mitgliedsbeiträge und Spenden reichen bei weitem nicht aus. Und so würden wir uns über Spenden besonders freuen, was wir auch als eine Anerkennung unserer notwendigen, aber auch schönen ehrenamtlichen Tätigkeiten zu schätzen wissen. Die Bewahrung der Schöpfung ist notwendiger denn je!!!

 

Die Haselmaus

13.01.2017

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Haselmaus

 

Die Haselmaus (Muscardinus avellanarius) ist gar keine Maus, sondern ein nachtaktives Nagetier aus der Familie der Bilche. Zu ihren nächsten Verwandten gehören Siebenschläfer, Gartenschläfer und Baumschläfer, welche ebenfalls in Deutschland heimisch sind.

Der kleine Bilch ist nur etwa so groß wie der Daumen eines Erwachsenen (also etwa 7 cm), wiegt 15 bis 40 Gramm, hat große schwarze Knopfaugen, kleine runde Ohren und ein weiches orangebraunes Fell mit einem weißen Fleck an Kehle und Brust. Der dicht behaarte und sechs Zentimeter lange Schwanz dient dem kleinen Kletterkünstler als Balancierstange. Haselmäuse sind sehr scheu und dämmerungsaktiv. Am liebsten halten sie sich in dichtem Brombeergestrüpp auf, weshalb man sie fast nie zu Gesicht bekommt. Als geschickte Kletterer meiden Haselmäuse den Bodenkontakt. Mit ihren Artgenossen kommunizieren sie in erster Linie über ihren Geruchssinn. Im Sommer schlafen Haselmäuse in kleinen selbstgebauten Kugelnestern aus Zweigen, Gras und Blättern, die sie innen weich auspolstern. Manchmal ziehen sie aber auch in Baumhöhlen oder Vogelnistkästen ein. Für ein so kleines Tier können Haselmäuse erstaunlich alt werden: bis zu sechs Jahre.

Die Haselmaus hat je nach Jahreszeit einen abwechslungsreichen Speisezettel: Im Frühjahr ernährt sie sich vor allem von Knospen, Blüten und Samen. Im Sommer lässt sie sich Früchte und Beeren schmecken, vertilgt aber auch Insekten, Schnecken, Würmer oder sogar Vogeleier. Im Herbst frisst sie sich mit fettreicher Kost wie Haselnüssen, Eicheln, Bucheckern und Kastanien den nötigen Winterspeck für den Winterschlaf an.

Im Alter von einem Jahr sind Haselmäuse geschlechtsreif. Kurz nach dem Winterschlaf paaren sie sich zum ersten Mal und Wochen später bringt das Weibchen zwei bis sieben Junge zur Welt. Die Augen der kleinen nackten Nesthocker sind nach der Geburt zunächst geschlossen. Die Jungen bleiben etwa zwei Monate bei der Mutter. Das Weibchen kann in nahrungsreichen Jahren einen weiteren Wurf im Sommer haben.

Die Haselmaus bewohnt Laub- und Mischwälder mit artenreichem Unterwuchs, strukturreiche Waldsäume und breite artenreiche Hecken. Hier findet sie Unterschlupf und Nahrung.
Zu ihren Hauptfeinden zählen unter anderem Rotfuchs, Mauswiesel, Hermelin sowie verschiedene Greifvögel und Eulen. Da die Haselmaus sich nicht verteidigen kann, bleibt ihr nur die Flucht. Während des Winterschlafs werden sie oft von Wildschweinen ausgegraben und gefressen.

Da sie im Winter nicht ausreichend Nahrung finden würden, halten Haselmäuse zwischen Oktober und April Winterschlaf. Dazu graben sie sich oft zu mehreren in der Laubstreu und lockerem Boden ein, manche nutzen aber auch frostsichere Baumhöhlen oder Nistkästen. Um Energie zu sparen, rollen sie sich zu einer kleinen Kugel zusammen und senken die Körpertemperatur auf knapp über 0° C. Die Herzschlagrate verlangsamt sich auf ein Zehntel und nur etwa alle 5 Minuten macht der kleine Schläfer einen Atemzug. Trotzdem verlieren Haselmäuse während des Winterschlafes etwa die Hälfte ihres Körpergewichtes.

Flink und possierlich - das Eichhörnchen

13.01.2017

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Eichhörnchen

Flink springt das possierliche, gut 20 Zentimeter große Tierchen von Baum zu Baum. Sein Beliebtheitsgrad ist bei den Menschen, aufgrund seines putzigen Aussehens sehr hoch. Auch, weil es sich rasch an die Nähe des Menschen gewöhnt und es manchmal handzahm werden kann. Erkennungszeichen des Eichhörnchens ist das braune Fell, im Winter ist dies dicht und langhaarig. Nicht zu übersehen sind seine langen Ohrpinsel, die ihm buchstäblich zu Berge stehen und sein buschiger Schwanz, den es zum balancieren braucht.

Bevorzugter Lebensraum sind Mischwälder. Dort baut es oben im Baum ein mit Gras, Moos und Federn ausgepolstertes Kugelnest, auch Kobel genannt. Im Kobel werden Anfang Februar zwei bis fünf Junge geboren, denen im Sommer ein zweiter Wurf folgen kann. Für kleine Pausen schlüpft es gern in “Zweit- und Drittwohnungen”, beispielsweise alte Krähen - oder Elsternhorste.

Auf der Speisekarte stehen Körner, Eicheln oder Nüsse, die es aus seinen Vorratskammern holt. Vorratskammern sind Bodenmulden oder Baumhöhlen, die im Frühjahr/ Sommer von ihm gefüllt wurden. Geschickt knackt es die Schalen und zermalmt die Kerne mit seinen kräftigen Backenzähnen. Wird einmal ein Nahrungsdepot vergessen, freuen sich andere Tiere oder es wachsen daraus Baumkeime, die im Frühjahr an die Oberfläche kommen.

Der flinke Nussknacker hat aber auch Feinde, wie beispielsweise den Habicht und den Marder. Dem Habicht entgeht das Eichhörnchen, indem es spiralförmig den Baumstamm hochflitzt und im dichten Laub oder einer Höhle verschwindet. Den Marder jedoch muss es fürchten, oft endet die Jagd erst im Baumwipfel. Meistens hat es aber Glück. Den buschigen Schwanz als Fallschirm und Steuer benutzend, springt es auf die Erde zurück. Marder, die nicht gut springen können, müssen dann erst herunterklettern, um die Verfolgung wieder aufzunehmen.

Damit das Nagetier in dicht besiedelten Städten bleibt, ist zu empfehlen, in Parks, Grünanlagen und auf Friedhöfen, Mischbestände mit hohem Laubholzanteil bevorzugt anzupflanzen. Werden dann noch alte Vogelhorste in Frieden gelassen und Waldböden geschont, fühlt es sich auch weiterhin bei uns wohl.

 

 

 

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